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Internet Explorer und CSS | Drucken |  E-Mail
Montag, 1. Mai 2006

Nun versuche ich seit über einer Woche diese meine Webseite zu zivilisieren und von Tabellen frei zu machen, indem ich das Design mit CSS definiere.

Natürlich soll das Design auf allen Browsern möglichst gleich aussehen. CSS-Webseiten lassen sich wirklich gut für Opera, Netscape und Firefox schreiben. Allein der Internet Explorer steht bei jeder Kleinigkeit im Wege. Andauernd unterscheidet sich die Anzeige bedeutend von den anderen Browsern.

Besonders nervig finde ich z.B. die schlechte bis fehlende Interpretation des IE von bottom:, die Unmöglichkeit, einen Container gleichzeit links und rechts zu positionieren um eine Hintergrundgrafik einzufügen (siehe hier mein Workaround , der aber auch nur funktioniert, wenn man nicht mit bottom: positioniert) oder die fehlende Möglichkeit, einen fixen Bereich zu definieren.

Nagut, dachte ich, bekommt der IE mit einem eigenen separatem Stylesheet halt eine Extrawurst. Das reicht aber immer noch nicht. Es sieht so aus, dass mein jetziges Tabellen-Design sich nicht 1:1 in den IE umsetzen wird lassen. Und das, obwohl ich auf der Suche nach Lösungen zum Teil auf 3 verschiedene Kodierungsmöglichkeiten für die Gesamtheit der anderen Browser gestoßen bin. Meine Webseite wird also in 2 Versionen ins Netz gestellt, sobald ich fertig bin.

Ich werde mich nämlich nicht damit abfinden, dass eine Kette (Webseite) nur so stark ist, wie das schwächste Glied (Internet Explorer). Ich will da lieber die Möglichkeiten der progressiven Browser, die allesamt in der Umsetzung der CSS-Standards viel weiter sind, nutzen und diese damit unterstützen. Ärgerlich nur, dass ich mit dem separatem Stylesheet überhaupt auf den IE achtgeben muss, damit das Design dort nicht völlig aus dem Ruder läuft.

Mit der hinkenden Umsetzung von CSS im IE zeigt Microsoft exemplarisch, wie ein Monopol den Fortschritt bremsen kann. Sich selbst als den Standard für alle zu betrachten, aber gleichzeitig keine Anstrengungen in Richtung Fortschritt zu unternehmen, scheint die Maxime von Microsoft zu sein. Solange es keiner merkt, kann man ja weiterhin absahnen.




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