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Die erste Woche in Kopenhagen |
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Montag, 11. Juni 2007 |
Die Woche seit dem Wegzug aus Hamburg nach Kopenhagen war eine gute. Der Behördenkram ist erledigt, ab Juli bin ich in der Sprachschule für Dänischkurse angemeldet. Bin fast alle Tage unterwegs gewesen, hab' mir die Stadt genauer angesehen, insbesondere die Stadtteile außerhalb der Innenstadt. Immer auch auf der Suche nach Ecken, in denen ich gerne wohnen würde. Es gibt viele solcher Ecken in KBH, nur sind die Mieten überall sehr hoch. Nørrebro, Østerbro, Vesterbro, Sydhavn, Amager - Eigentlich gefällt's mir überall. Auf der Suche nach Wohnraum bin ich meist unter dba.dk, alle anderen Anzeigenportale sind gebührenpflichtig. Allerdings überlege ich, ggf. doch mal für eine kurze Zeit diesen Preis zu zahlen.
Egal. Das wichtigste habe ich schonmal: eine Arbeit. Heute war mein erster Arbeitstag. Wie bin ich an die Arbeit gekommen? Das verhielt sich so: am Mittwoch bin ich zum Jobcenter, wie die staatliche Arbeitsvermittlung hier heißt. Dort hat man mir für 14 Uhr desselben Tages einen Termin bei einer Zeitarbeitsfirma besorgt. Dort hat man mir gleich einen Bürojob angeboten. Und den habe ich sofort genommen. Die Arbeit bei einer Zeitarbeitsfirma nennt sich hier Vikariat. Und interessanterweise hat man mich als Vikar zum Jobcenter geschickt, wo ich für 120 Kr./Stunde (also 16 Euro) Fragebögen auswerte. Wer sagt's denn - Treppenhäuser muss ich also nicht wischen, auch keine Teller waschen. Ich komme mit meinem Dänisch gut zurecht mit allem, auch der Arbeit. Das Vikariat ist erstmal auf 4 Tage befristet. Klar, das Vikariatsbüro will mich erstmal kennenlernen. Wie es dann weitergeht, weiß ich noch nicht, ich berichte davon demnächst.
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